Herzlich willkommen
auf der Homepage der
Kletter- und Bergsportschule
Klettersucht.de

Nicht jedem gelingt es, sein Hobby und seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Als staatlich geprüftem Berg- und Skiführer ist mir dieser Traum gelungen.
Doch das heißt auch, diese Leidenschaft als professionelle Arbeit zu verstehen.
Besonders reizvoll empfinde ich dabei die ständige Abwechslung der verschiedenen Spielarten des Bergsports, Fels- und Eisklettern, Skitouren, Hochtouren auf die Viertausender der Alpen und Reisen zu den hohen Bergen der Anden und des Himalaya.
Mein Ziel ist es, den Teilnehmern Erlebnisse und Erfolge zu ermöglichen, die sie alleine nicht realisieren könnten.
Das Wichtigste dabei und der größte Erfolg aller Unternehmungen ist für mich nicht das Erreichen eines Gipfels um jeden Preis, sondern mit allen Gästen, die sich mir anvertrauen, am Ende gesund und munter auf ein schönes Erlebnis in den Bergen anzustoßen.
Dies erfordert nicht nur das entsprechende Engagement des Bergführers, sondern auch die aktive Mithilfe der „Geführten“.
In diesem Sinn bedeutet mir der aus der Politik oft negativ behaftete Begriff „Seilschaft“ im positivem Sinn:
          partnerschaftlicher Einsatz für ein gemeinsames Ziel.

Stichwort Sicherheit :
Die Berge sind kein Disneyland für ein schnelles, billiges Vergnügen, sondern trotz aller technischen Erschließung immer noch eine ursprüngliche, manchmal gefährliche Wildnis, der man sich nur mit dem ihr gebührendem Respekt nähern sollte.
Kein Platz für die heute zutage so verbreitete Vollkasko-Mentalität. Absolute Sicherheit im Gebirge kann man nicht kaufen.

Stichwort Transparenz :
Vorbei sind die Zeiten, in denen der Bergführer nur für das Finden des Weges zum Gipfel und zurück zuständig war.
„Miteinander unterwegs“ bedeutet für den modernen „Erlebnismanager“ die Einbeziehung der Teilnehmer in den Entscheidungsprozess und eine Transparenz der Entscheidungen, die der Bergführer aufgrund seiner Kompetenz allein fällen muss, falls Wetter, Verhältnisse oder die Fähigkeiten der Gäste die sichere Durchführung einer Unternehmung in Frage stellen sollten.

Stichwort Gruppengröße :
Spätestens seit dem warmen Jahrhundertsommer 2003 dürfte für jeden offensichtlich geworden sein, wie sehr sich in den letzten Jahren das Hochgebirge durch den Klimawandel verändert.
Vermeintlich “leichte” Normalweg werden zunehmend anspruchsvoller und schwieriger. Und das nicht nur auf kombinierten Hochtouren und im Gletschergelände, sondern auch bei Felsklettereien. Betroffen sind Zu- und Abstiege ebenso wie die Routen selber, wie z.B. der Einsturz des Denkmals „Bonattipfeiler“ an den Drus im Montblancgebiet gezeigt hat.

All dies erfordert eine Anpassung der Gruppengrössen nach unten, um entsprechend erschwerten Bedingungen gerecht zu werden.
Bei Führungstouren bedeuten kleinere Teams nicht nur erhöhte Sicherheit, sondern ganz besonders auch mehr Flexibilität und einen intensiveren Erlebniswert.
Bei reinen Ausbildungskursen werden durch Kleingruppen eine wesentlich höhere Lernintensität und ein deutlich grösserer Ausbildungserfolg gewährleistet.

Dem Teilnehmer fordert dies jedoch etwas höhere finanzielle Aufwendungen ab.
Doch ist mir wichtig, dass der Gast weiss, womit die evtl. auf den ersten Blick höheren Kosten begründet sind. Ob sie es ihm wert sind oder ob er sich auf Kosten der erwähnten Bedingungen für günstigere Angebote entscheidet, bleibt seiner Wahl überlassen. Er sollte aber nicht nur Preise, sondern auch Teilnehmerzahlen vergleichen.
Kein Bergführer, dessen Berufsauffassung von Verantwortung und dem neuzeitlichen Begriff „Risikomanagement“ geprägt ist, wird den Preis auf Kosten von Sicherheit und Erlebniswert durch hohe Teilnehmerzahlen niedrig halten wollen. Zu grosse Gruppen können nicht mehr optimal betreut werden!

Nicht zuletzt liegt dies auch im Eigeninteresse des Bergführers.
Denn er muss entscheiden, ob er die Verantwortung für die sichere Durchführung einer Tour mit drei oder mit sechs Teilnehmer übernehmen kann. Schliesslich möchte auch er heil und gesund von allen Touren zurückkehren.
 

Sportlicher Werdegang:

> Erster Bergurlaub im Alter von 3 Jahren.
> Einstieg ins sportliche Felsklettern mit 14 Jahren, parallel dazu Sammlung
  erster alpiner Erfahrungen auf Bergwanderungen, Klettersteigen und
  Hochtouren.
>1979: Erster Viertausender: Gran Paradiso, 4061m im Alter von 17 Jahren.
>1980: Mit 18 Jahren zum ersten Mal auf dem höchsten Berg der Alpen, dem
       Montblanc, 4810m.
>1981: Erste alpine Klettertour, die Südostkante auf den Christaturm im Wilden
       Kaiser (VI)
>1987: Erster Sechstausender : Sajama, 6542m, höchster Berg Boliviens.
> In den folgenden Jahren Besteigung weiterer Fünf- und Sechstausender, z.B.:
  Mururata,5864m, Alpamayo chico, 5440m, Chearoco, 6127m,
  Huayna Potosi, 6062m, Illimani, 6442m (alle Bolivien), Chachani, 6057m
  (Peru), Ixtacihuatl, 5286m, Popocatepetl, 5452m, Pico de Orizaba, 5700
  (alle Mexiko), Mera Peak, 6461m (Nepal)
> 1989: Erste „Rotpunkt“-Begehung einer Sportkletterroute im
       8. Schwierigkeitsgrad in der Fränkischen Schweiz.
> 1991: Erster Siebentausender : Khan Tengri, 7010m, im Tien Shan-Gebirge
       in Kirgisien.
> 1996: Erste Sportkletterroute im 9.Schwierigkeitsgrad in der Fränkischen
       Schweiz.
> 1997: Versuch an der Annapurna IV, 7554m, Nepal
> 1999: Baruntse, 7220m, Nepal
> 2001: Erster Achttausender : Cho Oyu, 8201m, in Tibet
> 2007: Volcan San José, 5854m, Cerro Marmolejos, 6108m, Chile.
> Bis 2008 : Über 130 Sportkletterrouten in der Fränkischen Schweiz im
           Schwierigkeitsgrad 9- bis 9+  und ca. 100 Sportkletterrouten im
           Schwierigkeitsgrad 7a bis 7c in anderen europäischen Sportkletter
           gebieten.
> Viele alpine Kletterrouten in den Ost- und Westalpen bis zum
  8. Schwierigkeitsgrad.

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